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Ist nicht alles ein Kreislauf?

Heute habe ich geputzt und gewaschen und die Spülmaschine angemacht. Gestern hatte ich auch schon ähnliche Dinge erledigt. Manchmal frage ich mich, ob es überhaupt Sinn hat, Sachen sauberzumachen, wenn man sie in der nächsten Sekunde gleich wieder dreckig macht.

Aber was ist die Alternative. Bei Kleidung und Geschirr könnte man zur Not von der jetzt praktizierten Mehrweglösung auf eine Einweglösung übergehen. Bei Geschirr könnte man die entsprechenden Vorräte noch relativ leicht besorgen. Allerdings würde dann eine entsprechend hohe Müllmenge anfallen, die auch wieder zu entsorgen wäre, so dass die Arbeitsersparnis überschaubar bliebe.

Bei Kleidung ist die Nachbesorgung schon komplizierter. Entweder man verlegt sich auf totale Billigware, die man in großen Mengen ohne Probieraufwand besorgen kann. Aber das wäre auch nicht wirklich erstrebenswert, denn zumindest ich will mich in meiner Kleidung auch wohlfühlen. Man könnte auch normale Kleidung als Einmalstücke verwenden, aber das wäre eine sehr teure und auch sehr zeitaufwendige Variante, weil man ja permanent mit Nachschub besorgen beschäftigt sind. Als Quartalseinkäufer würde mich ein solcher Bezugszwang hart treffen, denn es würde permanenten Shopaufenthalt bedeuten, weil ich vom Kleider shoppen via Katalog oder Internet nichts halte. Auch die Entsorgung wäre angesichts der großen Mengen nicht wirklich unkompliziert.

Am schlimmsten wäre aber die Putzvermeidung. Am leichtesten wäre noch die Delegation der Arbeit auf jemand anderen, aber auch der wäre nicht in jeder Sekunde bei plötzlichem überraschendem Bedarf zur Stelle. Ganz vermeiden könnte man es aber nur bei permanentem Wohnungswechsel, wobei solche Tätigkeiten eher mit viel als mit wenig Putzen verbunden sind.

Ich sehe schon! Ich muss weiter nachdenken.

16.5.10 22:33


Samstägliche Routinen

Also das Wetter am Samstag ist nicht berechenbar. Dieses Mal fühle ich mich eher in der Arktis als hier in der wärmeren Jahreszeit. Wobei mir diesen Samstag durchaus auch der Gedanke gekommen ist, dass ich die derzeitigen Temperaturen vor einigen Wochen (nach dem Winterstress) noch als angenehm warm empfunden hätte. Es ändert sich einfach immer die Erwartungshaltung.

Wie immer war ich diesen Samstag zunächst unterwegs um meine Grüner Punkt Abfälle weiterzubringen. Unfassbar, was sich hier immer in kürzester Zeit ansammelt. Meine Tasche war übervoll und sogar recht schwer (was nicht die Regel ist, weil die Plastikverpackungen doch recht leicht sind).  Aber nach wenigen Minuten ausräumen, die immerhin - ich habe vergessen, das positive dieses Samstags zu erwähnen - nicht von Regen begleitet waren, konnte ich  schon Richtung Supermarkt losstürmen, um meine nicht so großen Vorratslücken zu füllen.

Ich hatte immerhin am Vortag schon einige Sachen besorgt. Nichtsdestotrotz ist es mir gelungen in kürzester Zeit Lebensmittel, die einen nicht ganz unerheblichen Kaufpreis verursachten, zusammenzusuchen. Mein Einkaufswagen war dabei gar nicht so voll. Habt ihr euch schon mal überlegt, welche Werte in ganz normalen Supermärkten in den Regalen schlummern, wenn schon ein mäßig voller Einkaufswagen zu höheren Beträgen führen kann? Da müssen ganz erhebliche Beträge allzeit bereit auf Käufer warten. Und wenn das schon in einem Supermarkt oder Drogeriemarkt so ist, welche Werte lagern dann in Riesenkaufhäusern, Kleidergeschäften oder auch nur Apotheken? Ich weiß nicht, ob ich das wissen will.


Übrigens wird vieles von dem, was jetzt zu mir nach Hause gewandert wird, bald im ersten Teil meiner samstäglichen Routine zum Container wandern. Das Gewicht wird dann etwas zusammengeschrumpft sein. Der ewige Kreislauf!

15.5.10 13:02


Ich bin Optimist

Ich bin Optimist. Sonst hätte ich jetzt nicht meine kuscheligste Winterjacke in die Waschmaschine gesteckt, obgleich ich mich sehr bemühen muss, nicht die allerwärmsten Klamotten rauszuziehen, wenn ich mich nach draußen begebe. Auch innerhalb geschlossener Räume vermisse ich das Gefühl von Wärme. Ich bin ernsthaft am überlegen, ob ich nicht mal wieder die Heizung anstellen sollte.

Aber ich  bin Optimist. Deswegen folge ich der Vernunft und gebe meine Wintersachen in die Wäsche, damit sie weggeräumt und die Sommersachen ihren Platz einnehmen können. Obwohl ich mir im Moment gar nicht vorstellen kann, irgendwann einmal Sommersachen zu benötigen. Was ist das?

Heute habe ich mir aber - schließlich bin ich Optimist - noch Polster für die Balkonstühle besorgt und einen Liegestuhl für die wärmeren Momente des Lebens. Man muss das auch praktisch sehen. Man kann sich ja schließlich auch im Wohnzimmer den Liegestuhl aufstellen, die Heizung auf maximale Leistung stellen und so die Fiktion von sommerlichen Temperaturen schaffen. In Kombination von karibischer Musik und einem Cocktail (wer soll mir den perfekt mixen?) gibt das schon ein absolutes Strandflair.

Übrigens habe ich mehr als eine Winterjacke und würde zur Not zum äußersten greifen und die frisch gereinigte Jacke einfach sofort nach Abschluss des Wasch- und Trockenvorgangs wiederverwenden. Die Waschmaschine will ja schließlich auch nicht unbeachtet in der Ecke stehen.
14.5.10 19:00


Internet hilft im Haushalt

Ich bin keiner, der alles und jedes im Internet bestellt. Immer wieder fassungslos stehe ich vor Leuten, die Kleidung und Schuhe bestellen, was ich mich nur ganz ausnahmsweise traue.

Aber auch ich habe gelernt, dass man manchmal im Internet wichtige  Tipps in Haushaltskrisensituationen finden kann. So ist das Internet mein Helfer bei hartnäckigen Verschmutzungen oder kulinarischen Herausforderungen (allerdings fand ich das Internetbackrezept nicht wirklich prickelnd in der Ausführung). Aber frag Mama oder ähnliche Seiten geben Gelegenheitshaushaltern wertvolle Hilfestellungen. Auch heute habe ich mich zu einer Internetrecherche in einer hochschwierigen Frage entschlossen. Ich brauche neue Staubsaugerbeutel. Ich habe dafür schon stundenlang in Geschäften nach meiner Modellnummer gesucht, bin zurückgekehrt nach Hause zur genaueren Lesung der Modelldetails und habe mich dann irgendwann nach gefühlten Wochen für eine Packung entschieden. Heute habe ich die Modellbezeichnung ins Internet eingegeben, das "alias" meines Modells gefunden und bin völlig perplex ob der gezeigten Alternativen. Alles ist jetzt aus anderen Materialien und ich weiß nicht, ob das noch zu einem uralten Modell passt. Also, auch mit dem Internet wird sich die Anschaffung noch etwas hinziehen, weil ich zwar übers Internet suchen will, aber nicht der modernen Entwicklung der Beutelverarbeitung folgen will.

9.5.10 21:58


Mein PC hasst mich

Kennt ihr das Gefühl, dass euer PC euch hasst? Ich kann mich noch an die Vorcomputerzeiten erinnern, als das höchste aller Gefühle eine Schreibmaschine mit einer Speicherzeile und integriertem Korrekturband war.  Als ich mir so ein Teil damals kaufte, hieß es, dass das eine Investition fürs Leben sei.

Doch dann kam einige Jahre später der Computer, der früher auch schon im Hintergrund rumkurvte (wir hätten in der Schule einen Wahlkurs in Informatik machen können), plötzlich so richtig hoch. Ich kann mich noch meine ersten Erfahrungen mit einem DOS-Word erinnern.

Heute habe ich mehr als einen Rechner, schnelle drahtlose Verbindung ins Internet und eine Maus, mit der ich vieles manage. Ich erlebe jetzt im Alltag den Triumph der Technik, die ob des konsequenten technischen Aufbaus immer logisch völlig nachvollziehbar handelt, es sei denn, sie hat gerade ihre launischen Minuten, weil ihr (wir sind noch bei der Technik) irgendeine Laus über die Leber gelaufen ist oder sie einfach mal zicken will.

Manchmal drücke ich meine Tasten und nichts klappt, ich wiederhole es und nichts klappt, ich beende alle Programm und starte neu und  nichts klappt und dann plötzlich - bei unverändertem Handlungsablauf - macht der PC urplötzlich das, was er soll. Aber man darf sich nicht in Sicherheit wiegen. Kaum habe ich mich etwas einlullen lassen, lässt mein PC mich wieder das nächste Mal voll im Stich. Gestern hat er z.B. einen für die Veröffentlichung fertigen Blog gelöscht und mich ohne geistigen  Erguss zurückgelassen.

Ich will ihm nur raten, heute netter zu mir zu sein. 
12.4.10 20:50


Wie geht das so mit dem Bügeln

Heute  habe ich mal wieder gebügelt. Vielleicht sollte ich vorausschicken, dass ich aus einer Nicht-Bügelfamilie komme. Wir hatten wenig Sachen, die gebügelt wurden und mein Vater hat auch viel mit bestimmten Waschtechniken (nasse Hemden, die zuletzt Stärke bekommen, und dann auf dem Bügel trocknen) gearbeitet.

Daher stehe ich manchen Bügelaussagen Dritter mit großer Überraschung gegenüber und vernehme voller Staunen, womit überall Bügeleisen in Berührung kommen. Ich sehe auch nicht den Nutzen, des allumfassenden Bügelns, weil - vielleicht aus meine rosaroten Nicht-Bügelsicht - der Großteil der Kleidungsstücke dadurch nicht gewinnt oder auch nicht zu einem schöneren Gesamtanblick führt.

Allerdings komme auch ich nicht umhin, manchmal zu den Bügelaccessoires zu greifen, weil manche Kleidungsstücke ohne Glättung doch nicht so recht zur Geltung kommen würden. Angesichts der eingeschränkten Übung ist meine Technik sicherlich noch verbesserungsfähig, aber ich meine, dass ich über die Jahre doch Fortschritte gemacht habe. Allerdings habe ich heute neiderfüllt an einen Bericht gedacht, den ich vor einiger Zeit im Fernsehen gesehen habe: dort wurde das perfekte Bügelbrett vorgestellt, mit dem sich alle Ecken, Kanten und Ärmel ohne viel Zerren perfekt dem Bügeleisen präsentieren und alles schnellstmöglich erledigt wird. Heute habe ich eine Hälfte meines Actionfilms vor lauter Zerren gar nicht mehr richtig wahrgenommen und habe auch nicht das perfekte Endergebnis erreicht. Die Saison beginnt aber gerade erst - das wird hoffentlich noch besser werden! Vielleicht  lernt ja mein Bügeleisen noch das selbständige Arbeiten!!!

2.4.10 20:13


Geheimnisse der Küche

Dieses Wochenende habe ich mal wieder die freie Zeit genutzt, tatsächlich in der Küche am Herd tätig zu sein.

Mein Speiseplan war bestimmt von den dringend zu verbrauchenden Lebensmitteln aus dem Kühlschrank, so dass es am Samstag Milchreis gab und am Sonntag Rührei. Aber ich fürchte ich muss beides noch sehr üben, um zumindest eine gewisse Perfektion zu erreichen.

Mein Milchreis hatte ich den Topf auf dem Herd stehen lassen, damit die Milch aufkochen konnte, war dann zwischenzeitlich im Bad beim putzen und hatte doch nach kürzester Zeit die Milch völlig vergessen. Als sie mir dann doch wieder ins Gedächtnis zurück kam, stand der Herd voller Milch, Topf und Deckel waren absolut verpatzt mit einer Mischung aus Milch und Zucker und ich musste dann doch eine neue Milch aufmachen, um meinen ursprünglichen Plan in die Tat umzusetzen. Immerhin wartete ja der zuvor abgemessene Milchreis noch auf Verwendung.

Beim Rührei habe ich mich sogar am Kochbuch orientiert, aber irgendwie gab es nie den Moment des anfänglichen Stockens, wo man dann zusammenscharrt. Es war schon außen omelettmäßig und ich habe dann eher brutal verkleinert.

Ich bin ja gespannt, was die Spülmaschine aus dem Milchtopf gemacht hat.

21.3.10 15:18


Pflanzen lieben mich nicht

Ich liebe Pflanzen aber ja, ich kümmere mich nicht so intensiv um sie bzw. weiß auch nicht, was sie wollen.

Meiner Büropflanze tut das ganz gut. Sie wird diesen Sommer 11 und hat sich aus einem ganz kleinen geschenkten Ficus zu einer Riesenpflanze entwickelt, die meinen Schreibtisch teilweise überragt und Leuten, die neben mir stehen, manchmal interessant ins Gesicht fällt. Da die Seramiswassermesser regelmäßig sofort nach Einbau defekt werden und ich auch schon einen Überschwemmungsumsturz hatte, bekommt er jetzt regelmäßig alle 2 Wochen dienstags Wasser und erfreut sich des Daseins.

Meine Pflanzen daheim hegen aber wohl eine höhere Erwartungshaltung. Sie erwarten nicht nur eine korrekte Wasserzuführung, was ich mit Müh und Not wohl noch bewerkstelligen könnte, sondern wollen offensichtlich alle einen (von mir  noch nicht gefundenen) Platz mitten in den perfekten Lichtverhältnissen. Ficus zu hause wollen ihre Blätter nur abwerfen und dahinsterben, auch andere Pflanzen werfen alle Blätter ab, bekommen dann kleine neue Triebe aus dem nichts, die sich an wenigen Stellen zu (noch vorhandenen) Blättern entwickeln, an anderen vielen Stellen gleich wieder hinweggehen. Überleben tut nur wirklich eine Pflanze, die viele Abzweigungen hat, von manchem Besuch nicht wirklich geliebt wird (sie hält sogar mörderischen Blicken stand) und tapfer weiter wächst.

 Meine Rettung daheim sind meine Orchideen, die ich nach und nach (jeweils beim Verblühen der Vororchidee) erworben haben. Es sind inzwischen 4 (da dachte ich dann doch, es sei genug) und meistens blüht auch zumindest eine davon. Leider derzeit nicht, u.a. auch deswegen weil eine letztes Jahr einen Hitzeschock hatte (von mir vielleicht ganz leicht mitverursacht) und seitdem nur Blätter bildet. Aber da kommt sicherlich bald wieder etwas blühendes, zumal das letzte kleine blühende (meine inzwischen gefundene Lösung angesichts meiner fehlenden Übereinkunft mit den anderen Pflanzen) nicht mehr wirklich in dieser Wohnung ist und entweder den Zuviel- oder Zuwenig-Wassertod gehen möchte. Ich versuche gleich, ihr noch etwas weiteres Leben einzuhauchen.

14.3.10 20:58


Parken, aber richtig

Wenn ich so durch meinen Alltag gehe, treffe ich auf so viele Sachen, die ich nicht verstehe, dass ich schon anfange, an meiner Jetzttauglichkeit zu zweifeln.

Das fängt schon an mit den zugeklebten Schildern in meinem Parkgebiet. Theoretisch weiß ich, dass in meinem Anwohnerparken bestimmte Straßenseiten für Anwohner ab bestimmten Zeiten mit Parkschein zugänglich sind und die gegenüberliegenden Straßenseiten anders behandelt werden. Bei einer Straße kenne ich auch tatsächlich die konkreten Regeln, bei den anderen Straßen im Anwohnerparkgebiet leider nicht. Nicht ganz klar ist mir, wie die praktische Durchführung sein soll.

Kürzlich habe ich in meiner Straße, deren Regeln ich kenne, mal wieder bewusst nach den Schildern geschaut. Meine vermeintliche Kenntnis der Parkregelung konnte ich nicht überprüfen, weil das Schild leider mit diversen Aufklebern unterschiedlicher Machart zugeklebt war, so dass ich nicht glaube, dass irgendjemand, der ohne Internetausdruck auf diesen Straßen unterwegs ist, sich absichtlich, und nicht nur zufällig verkehrsgerecht verhalten kann. Tatsächlich muss man ja zunächst sein Auto auf Verdacht geparkt haben, denn die Schilder kann ich nicht immer vorher lesen, weil sie ja auch nicht alle 2 Meter angebracht sind.Will die Stadt möglichst hohe Knöllchengebühren einnehmen oder sind einfach die heutigen intellektuellen Voraussetzungen im Alltag von mir nicht mehr zu meistern? Wenn ich alle Straßen in unbekannten Gegenden erst beparkt, dann die Schilder überprüft, umgeparkt, die Schilder überprüft....sinkt sicherlich die Kriminalitätsrate außerhalb von Parkvergehen, weil die Leute zu sehr damit beschäftigt sind, korrekt einzuparken.
10.3.10 21:35


Wie manche Tage so vorüber gehen

Erst war Morgen und jetzt ist Abend und im Nachhinein lag lediglich eine Minute dazwischen (übrigens habe ich erst am Wochenende festgestellt, dass erst gestern 2003 war, soviel zu meinem subjektiven Wahrnehmen).

Am Morgen habe ich gleich mal zu Hause das Internet gestartet, weil ich sonst nicht in der Lage bin, die richtige Nahverkehrstageskarte zu kaufen. Das System ist für mich Gelegenheitsnutzer (außerhalb der Jahreskarte) einfach zu schwierig. Wenigstens hatte ich dann auch das Kleingeld für den Automaten und - ich hatte es nicht vergessen bei Erreichen des Zwischengeschosses - er mochte es sogar. Grundsätzlich muss man ja bei Automaten zumindest die vierfache Menge der gewünschten Stückelung zur Verfügung halten, um sicherzustellen, dass es mit der Fahrkarte auch klappt.

Vormittags habe ich mich dann mit unverständlichen Programmverbindungen (wieso hat man schließlich eine Telefonnummer vom Einrichter) und Pfeilen in Diagrammen rumgeschlagen, tatsächlich gerade noch meine S-Bahn erwischt und bin dann rechtzeitig (!) zum Veranstaltungsbeginn einem "Lieblingskollegen" in die Arme gelaufen. Die Veranstaltung war ganz nett, die Schnittchen zur Halbzeit waren akzeptabel, wenngleich mich meine Nachbarin wirklich nicht hätte fragen müssen, ob ich auch kein Mittagessen gehabt habe. Nach Ende ist es mir doch tatsächlich gelungen einen lang im Hin-und-Her-Chaos misslungenen Telefonkontakt herzustellen und gleichzeitig meine S-Bahn zu bekommen. So sass ich also zunächst telefonierend in der S-Bahn und habe daher nicht das ganze Gespräch meiner Gegenüber über celebrities und paparazzis mitbekommen, wobei sie - ihrem englischen talk zufolge - zumindest den entsprechenden Szenen mitangehören (mir waren ja beide ganz unbekannt, aber wer bin ich schließlich - selbst bei Bekanntheit normalerweise unbeeindruckt). Später sah ich dann in der S-Bahn noch eine schicke Frau mit Polizeimütze und Polizeiuniform, im Drogeriemarkt eine Kundin vor mir, die für einen Bon von 6,75 € die EC-Karte gezückt hat und an der Haustür einen Zettel, dass diverse Keller aufgebrochen wurden, die Türen noch offen wären und die Polizei informiert wäre. Mein Keller stand sperrangelweit offen, aber ich habe nichts bemerkt, was gefehlt hätte und habe ihn jetzt wieder (unsicher, schluchz) abgeschlossen. Das war mein Tag.

9.3.10 21:37


Warum kann ich nicht in einer perfekten Welt leben

Kürzlich war ich beim Friseur bzw. bei meinem Top Stylist und habe natürlich die Gelegenheit genutzt, all die Kitsch- und Klatschzeitschriften zu lesen (ich weiß nicht, ob das nicht ein zu hochwertiges Wort dafür ist, vielleicht ist es besser statt dessen "durchzublättern" zu verwenden, weil der Text ja doch recht spärlich ist). 

In den letzten Jahren hat sich das Bild dieser Zeitschriften ja deutlich verändert. Mit den neuen Blättern wie "Insight" oder ähnlichen hat sich nun auch Bravo den Weg zu den jungen Erwachsenen gebahnt - zumindest scheint es mir so. Seiten über Seiten mit Prominenten, die ich nicht kenne, die Kleider tragen, die mir nicht gefallen,  deren Stil bei diesem Kleid mit anderen Prominenten verglichen wird, die ich nicht kenne.... Artikel über angeblich wieder aufgeflammte Leidenschaften zwischen zwei Schauspielern, die auf der nächsten Seite wieder ins Absurde geführt werden, weil dort die glückliche derzeitige Beziehung ausführlichst geschildert werden.

Nach der Lektüre all dessen ist mir klar, dass ich nur glücklich sein kann, wenn ich in dieser perfekten Welt der Starlets lebe. Obwohl ich wahrscheinlich in tiefste Existenzängste geraten würde, wenn ich lesen müsste, dass "mein" Outfit jemand anderem besser steht als mir, was mein Glück dann wieder dauerhaft beeinflussen würde ....

Ich muss das noch genauer observieren. Der nächste Termin bei meinem Top Stylist kommt bestimmt oder vielleicht kann ich davor ja noch einen Arzttermin einschieben mit anderer Zeitschriftenauswahl.

6.3.10 18:23


ja, ich will

Ja, ich will und zwar ganz viel.

Ich will mich besser ernähren und nur (oder fast nur) gesunde  Sachen essen. Mir geht es dann wirklich besser, mein Magen fühlt sich wohl, meine  Haut fühlt sich wohl, nur mein Geschmackszentrum streikt manchmal. Warum gibt es auch so leckeren Duft, der einem immer mal wieder in die Nase zieht und sagt: Nimm mich! Es wäre schließlich unhöflich, in solchen Momenten immer "nein, ich ernähre mich gesund" zu entgegnen und nicht den Augenblick zu leben.

Ich will meine Freizeit sinnvoll erleben und nicht rumlungern und unlustig dumme Fernsehsendungen konsumieren oder Kitschbücher lesen. Aber das ist manchmal so schön einfach und kann auch sehr großen Spaß machen. Ist denn nicht die Freizeit dafür da, dass man Spaß hat? Zumindest doch ein wenig. Wenn man immer nur pädagogisch wertvolle Sachen macht, kulturell sein Niveau erweitert oder wertvolle körperliche Übungen durchführt, kann es auch in der eigentlich freien Zeit ganz schnell stressig werden.

Ich will meinen inneren Schweinehund überwinden und unangenehme Sachen nicht auf die lange Bank schieben, sondern voller Tatkraft gleich angehen. Aber dann reicht es nicht, dass man bei den wirklich erforderlichen Dingen gegen den eigenen Willen richtig zugreift, dann muss man das immer machen  und wo bleibt dann die Zeit zum lungern? Da bleiben doch sicherlich gute fünf Minuten im Jahr noch übrig, die hart verdient sind und wahrscheinlich im Tiefschlaf nach großer körperlicher und geistiger Erschöpfung erlebt werden. 

Vielleicht lautet die Lösung einfach, nicht so viel zu wollen. Liegt die Messlatte niedriger, werden die Ziele realistischer, ist die Erfolgsquote höher. Da muss ich mir nur noch überlegen, wo ich die Abstriche mache.
1.3.10 19:22


Verschwindet unsere Sprache?

Ich bin sicherlich nicht das beste Beispiel für die Bewahrung der heimatlichen Sprache. Jeder Brauchtumsaktionist würde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, weil mein heimatlicher Dialekt mich völlig verlassen hat. Ich bin leider nicht in der Lage zwischen heimatlich und Hochdeutsch hinundherzuwechseln und habe mich irgendwann unbewusst für Hochdeutsch entschieden.

Im Deutschen hatte ich sicherlich auch meine Phasen, in denen sich viele englische Begriffe in meine Alltagssprache geschlichen haben. Aber damit habe ich mich auch mit dem allgemeinen Sprachgebrauch mitentwickelt, denn wir benutzen heute tickets im öffentlichen Nahverkehr, haben evtl. eine bahncard, mailen fleißig durch die Gegend und haben in der Arbeit notebooks zur Verfügung und machen Brainstormings.

Natürlich entwickelt sich eine Sprache weiter und viele Begriffe bezeichnen ja auch "globale" Sachen, die weltweit ähnlich heißen. Nicht ganz klar ist mir allerdings, warum wir uns nicht besprechen können, sondern nur noch meetings haben, statt abstimmen heute voten oder statt organisieren auch im kleinsten Bereich alles mit einer Task Force natürlich asap (as soon as possible) managen müssen.

Kritisch ist sicherlich auch, wenn manche Leute Worte verwenden, die nicht das ausdrücken, was sie sagen wollen, sondern nur ihre verklärte Vorstellung einer fremdsprachigen Bedeutung in ihre Welt bringen wollen. So heißt "roundabout" nunmal einfach nicht "ungefähr", sondern "Karussell", was vom Zusammenhang her doch manchmal zu ungewöhnlichen Assoziationen beim kundigen Zuhörer führt.

28.2.10 16:37


Wie funktioniert das mit dem Verkehr so?

Ich gestehe es gleich. Heute würde ich die Führerscheinprüfung nicht mehr bestehen. Das mit dem Einparken klappt selten so wirklich und auch die technischen Details bei der Fahrtprüfung haben sich in meinem Kopf verflüchtigt.

Einige basics sind aber doch in mir geblieben und offensichtlich muss ich diese Sachen falsch aufgefasst haben, denn außer mir schien keiner diese Regeln zu kennen, als ich letztens etwas häufiger auf deutschen Straßen unterwegs war.

Wir wollen hier nicht von so Kleinigkeiten wie Geschwindigkeitsbegrenzungen reden, die offensichtlich an manchen Orten maximal als staatlicher Tipp verstanden werden, denn das ist in keinem Toleranzbereich mehr, wie hier teilweise über"paced" wird.

Fast gefährlicher für mich (weil unerwartet) sind so gewisse Regeln, wie das Verbot außerorts rechts zu überholen, was auf Autobahnen durchaus einen gewissen Kick in mein Leben bringt als passiv Beteiligter auf der linken Spur (und nein, es war keine Situation, die mich zwingend gleich auf die rechte Spur als "langsamer" gebracht hätte). Nicht allgemein bekannt ist wohl auch das Verbot, durchgehende Linien beim Spurwechsel oder Überholen zu überschreiten. Ich dummes Ding wechsle doch tatsächlich die Spur erst dann, wenn der Strich nicht mehr durchgehend ist, wobei ich im heutigen Alltagsverkehr offensichtlich so nicht mehr mithalten kann.

Ich muss mir wirklich die Regeln nochmals anschauen. Wer weiß, vielleicht fahre ich seit Jahren nach überalterten Vorschriften und habe die diversen updates einfach verpasst.

27.2.10 19:11


Gedächtnis

Was hatte ich doch früher für ein tolles Gedächtnis! Ich konnte immer genau sagen, was in einem Gespräch gesagt wurde, wer welchen Lieblingsfilm oder welche Lieblingsmusik hat und welche Bücher welchen Inhalt hatten. Ich bin nur bereits zu meinen Topzeiten der Gedächtnisleistung an geographischen Daten gescheitert, womit ich aber problemlos leben konnte.

Heute hingegen schleicht mein Gedächtnis müde dahin. Der frühere Ruhm ist verklungen und merken wird mühsam, aufschreiben wird wichtig. Der einzig positive Nebeneffekt ist, dass man nun nicht mehr mit anderen Leuten streitet, die partout behaupten, ein Gespräch wäre nicht in dieser Art geführt worden, sondern anders, obgleich man selbst (zumindest in seiner Überzeugung) jedes Wort des Gesprächs wortwörtlich nachbilden könnte. Erstaunlicherweise reagieren andere etwas verärgert, wenn man ihnen unterstellt, bewusst die Unwahrheit zu sagen. Heute weiß ich, dass so was nicht bewusst ist, sondern einfach eine Folge des Zahns der Zeit ist oder von zu vielen Sachen, die sich gleichzeitig in den Kopf drängen.

Meist fällt mir erst einige Tage später ein, was ich unbedingt fragen wollte, tun wollte, schreiben wollte etc. Und dabei bin ich nicht im Rentenalter, sondern  - wie es so schön heißt - mitten im aktiven Leben. Bei Reisen bin ich dabei, Sachen herzurichten (außer ich vergesse es von vornherein sie mitzunehmen) und dann wandern diese Gegenstände nicht von selbst in meine Tasche, sondern gehen von sich aus an neue unerforschte Orte (was eigentlich schon die Frechheit an sich ist). Ich muss mich wohl an dieses neue Leben gewöhnen, Merkstützen erarbeiten und neue Prozederes finden. Wer weiß, vielleicht klebt kurz über lang eine Checkliste an meiner Haustür, die ich vor dem aus dem Haus gehen noch schnell mal abhake. Dann muss ich mich nur noch vor der Automatismusgefahr schützen! Für Tipps bin ich übrigens dankbar. 
22.2.10 20:14


Ich communicate

Die Welt heute ist globaler als im letzten Jahrtausend, die Zeit in der ich zur Schule ging. Wenn man bei uns mit fremden Leuten in fremden Ländern in Kontakt treten wollte, ging das über Organisationen, die Brieffreundschaften vermitteln.

Heute ist jeder in irgendeiner der Internetcommunities und hat viele Freunde, von denen ich mir nicht vorstellen kann, dass er sie im wahren Leben alle kennt. Briefe muss ich nicht mehr mühsam per Hand schreiben, mit viel Porto versehen und in den Briefkasten werfen. Heute schreibe ich mails, messages oder ab und zu Nachrichten, und wenn der andere online ist, bekommt er meine Nachricht sofort. Ich muss jetzt auch nicht mehr zwei Wochen lang auf eine Antwort warten, sondern im Zweifel - bei gleichzeitigem Online-status - sehe ich eine Reaktion bereits nach kürzester Zeit. Das ist schön und gibt mir viele Möglichkeiten, aber ich bin mir nicht sicher, ob es nicht auch Nachteile mit sich bringt.

Das Internet setzt mich mit seinem Informationsoverflow mehr unter Druck und macht mich sprunghafter. Communities führen nicht zu inhaltsvollem Austausch mit Freunden, sondern zu überflüssigen, zeitfressenden Nichtigkeiten. Früher habe ich mich auf eine Sache wie z.B. einen Brief konzentriert und heute zappe ich mich durch die unterschiedlichen Seiten, ändere in meinem nicht mehr handschriftlichen Brief nachträglich Sachen von weiter oben, was unwillkürlich zu Grammatikfehlern führt. Ich habe den Eindruck, dass diese Form der Kommunikation und insbesondere das Medium Internet mich (nicht immer, aber zuweilen) unstet macht.

Zumindest ich verliere auch immer relativ schnell die Lust, mit nur Internetfreunden Nichtigkeiten auszutauschen. Wen ich nicht real kenne, lerne ich meist auch nicht übers Internet wirklich kennen.

21.2.10 20:01


Manche Tage könnte man besser im Bett verbringen

Heute war nicht mein Tag. Heute ging so alles schief, was schief gehen kann.

Morgens wollte ich beruflich für zwei Tage mit dem Auto wegfahren (was ich auch tat), aber ich hatte nicht geplant, einen kleinen Umweg über den Autobahnring zu fahren. Nach dem Tanken, das eigentlich nicht an der Strecke lag, aber dringend erforderlich war, drückte ich den Knopf für mein "Harry Potter" Hörbuch und hatte die irrige Auffassung, das Auto würde schon den Weg finden. Tat es nicht. Eine erste Korrektur führte mich über im Sommer beim Radfahren entdeckte Straßen zu einer zu frühen Abzweigung (ich hätte wohl nur noch ein paar Meter weiter fahren müssen auf dieser Straße), die mich mit einem falschen Schild zu früh nach rechts lockte und auf eine lange Autobahnumfahrung schickte.

Nun ja, ich kam irgendwann an (etwas mehr km, aber zeitlich noch ganz ok) und da ging dann mein PC nicht wirklich. Das fremde Internet, das er schon kannte aus der Vergangenheit, mochte er nicht mehr, das neue Programm, das ich brauchte, mochte er nicht mehr und auch die Zahlen auf dem Zahlenblock mochte er nach einigen Stunden nicht mehr. Viele vergebliche Telefonate und lange Hilfestellungen vor Ort später (mittendrin war ich mal im Supermarkt, warf an der Kasse den Joghurt auf den Boden und verursachte eine klitzekleine Kasse, Boden und meinen Einkauf bedeckende Brombeerjoghurtplatscherei) fanden wir dann eine Notlösung für die nächsten Tage über das dann erstaunlicherweise irgendwann (ohne große Änderung, nach 20mal gleichem Versuch) wieder präsente Internet. Erstaunlicherweise war ich dann doch leicht entnervt und sehnte mich nur noch nach meiner kuscheligen Bettdecke.  Ich gebe mir jetzt noch "Ein Schweinchen namens Babe" und hoffe auf morgen.

17.2.10 20:39


Der normale Samstagswahnsinn

Samstag ist ja eigentlich ein Erholungstag nach den Lasten der Woche, aber man muss auch einfach mal den normalen Einkaufswahnsinn überstehen.

Zunächst mal das positive: Es war minus 8 Grad, aber eine solch trockene Luft, dass man nicht einmal kratzen musste. Also konnte ich den Weg zum Tierarzt gleich mit Tier angehen, ohne zuvor 20 Minuten das Auto freizuräumen. Die großen Straßen waren weitgehend frei, aber sobald man in die kleinen Straßen kam, war es mühsam und es durfte wirklich keiner entgegenkommen. Das war der einfache Anfang dieses Tages.  Danach ging ich wirklich los zum Wertstoffcontainer, Bäcker, Drogeriemarkt 1, Supermarkt 1, Supermarkt 2, Baumarkt 1, Baumarkt 2, Drogeriemarkt 2 und Buchgeschäft.  Man kann da wirklich rumirren, sich immer zu viel beladen, dass einem die Hälfte bis zum Auto runterfällt, dummerweise gerade die Schrauben suchen, die so speziell sind, dass sie nur ein Spezialschraubengeschäft hat und natürlich noch einige Schneefeinderlebnisse haben. Leider nehmen manche Leute, die etwas beschränkteren Winterparkplätze beim Supermarkt so, dass der Durchgang mit dem Einkaufswagen nicht mehr direkt möglich ist, sondern nur noch umständlich über den natürlich schneebedeckten Bürgersteig außen am Supermarkt. Sie haben dann nicht einmal ansatzweise den Hauch eines schlechten Gewissens, weil ja schließlich nicht so viel frei war.

Aber ich habe dann gleich den Konsumtrost gefunden und mir das Hardcover-Buch gekauft, das ich eigentlich erst als Taschenbuch erwerben wollte. Hoffen wir, dass der nächste Samstag besser wird.

13.2.10 21:16


Was man in Geschäften so erlebt

Heute wollte ich in der Mittagpause nur ganz kurz ein Geschenk besorgen in einem Gewürzgeschäft in erreichbarer Nähe. Ich hatte dort schon mehrfach (wenn auch zuletzt vor einigen Monaten) eingekauft und fand es sehr geeignet für meine vagen Geschenkvorstellungen.

Leider ist das Geschäft zwischenzeitlich umgezogen, weil sie die Zentrale deutlich ausgebaut haben und die Geschäfte in unmittelbarer Nähe zusammengezogen haben. Ich wusste das nicht und bin in vager Erwartung erst einmal die ganze alte Straße abgegangen und dann in genauso vager Erwartung weiter zur Zentrale, bei der ich nicht wirklich sicher war, wo sie eigentlich liegt. Statt also in 45 Minuten hin und zurück zu sein, war ich erst einmal schnell gelaufene 25 Minuten (bei Schneefall) in eine Richtung unterwegs. Irgendwie muss man ja schließlich zu seinem Sport kommen, wenn man sonst so faul ist.

Völlig überraschenderweise habe ich dann das Hauptgeschäft sofort gefunden und bin mitten in einer Baustelle gelandet. Auch wenn dort einmal eine richtig große Verkaufsstelle entstehen soll, ist das alles noch im Entstehen und man muss um von A nach B zu kommen über außenrum C gehen, wobei natürlich die Ladentüren (völlig unproblematisch bei der derzeitigen Witterung) nicht wirklich schließen. Im Geschäft, wo ich ja eigentlich - abgesehen vom Geschenk -  nichts wollte, haben mich dann einige Gewürze brutal angesprungen. Ich fürchte aber, ich benötige da noch eine genaue Einweisung in die Selbstabfüllung, weil man da einfach so viel falsch machen kann, wie falsche Tüte verwenden, weniger als Mindestabnahmemenge von 20g einfüllen, beim Einfüllen nebenhin bröseln mangels genauer Treffsicherheit oder die offenen Tüten im Einkaufskorb umwerfen, so dass etwas rausfällt. Das habe ich heute alles getestet. Sicherlich sind noch viele andere Falschhandlungen möglich, die ich bei meinem nächsten Besuch ausprobieren werde. Immerhin bin ich nicht wie andere mitten durch die Baustelle gelaufen, um mich in Gefahr von Leib und Leben zu bringen. Ich war dann auch nur kurze 20 Minuten im Geschäft und auch schon nach knapp eineinhalb Stunden wieder in der Arbeit. Das muss  ich wohl zukünftig weiter üben!

10.2.10 22:08


Lebensmittelkunde die nächste

Heute habe ich einen Teil meiner Einkäufe vom Samstag verkocht und tatsächlich steht bei den Nudeln dabei, dass sie aus Hartweizengrieß entstehen. Dank ausführlichster Lektüre der Verpackungen im Supermarkt weiß ich ja jetzt, dass Hartweizengrieß für feste, schneidbare Sachen verwendet wird, während Weichweizengrieß aus Weichweizensorten (dabei  wäre ich schon dankbar, Weizen überhaupt auf dem Feld zu erkennen) hergestellt wird und eher für Aufläufe und Brei verwendet wird.

Auf der Nudelpackung war dann auch noch ein nettes Photo der Produzenten in legerer Familienzusammenstellung enthalten, die mir das Gefühl geben soll, bei einem kleinen handwerklichen Betrieb, der den Teig noch auswalgt wie die auf dem Schild gemalte Oma, einzukaufen. Wahrscheinlich ist es ein Riesenunternehmen, mit ganz vielen Mitarbeitern und großer Maschinenausstattung, darunter auch eine, die jeden Tag die Eier frisch aufschlägt. Aber was soll ich machen? Die Nudeln ähnlicher Art hatte ich zuvor in einem kleinen Geschäft gekauft, wo sie selbst hergestellt waren. Völlig überraschenderweise waren meine vierteljährlichen Einkäufe dieses Produkts nicht genug, um es weiterhin im Sortiment zu halten. Deswegen musste ich aus dem großen Supermarkt jetzt dieses individuelle oben beschriebene Produkt erwerben.

Das Produkt kann aber noch so gut sein; es hilft alles nichts, wenn man es nicht richtig verarbeitet. Dummerweise habe ich nämlich die Nudeln ohne Salz gekocht, was dann doch zu etwas langweiligem Geschmack geführt. Das muss besser werden!

8.2.10 20:11


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