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Nachtrag

Ich habe es geschafft, meine 30 Minuten anzugehen und durchzuhalten. Ok,  das positive Gefühl danach war noch nicht wirklich da, aber wahrscheinlich muss man sich das hart erarbeiten mit immer wiederkehrenden Lauferfahrungen.

Vielleicht sollte ich mir einfach ein Ziel setzen: Wie wäre es z.B. damit, gleich nach den Sternen zu greifen und die Teilnahme an der nächsten Olympiade zu begehren? Natürlich ist das ein Ziel, das weder heute noch in früheren Tagen jemals auch nur annähernd erreichbar gewesen wäre.

Ich könnte mir auch etwas machbares vornehmen. Dumm nur, dass es eine Modifikation meiner Runde sein sollte; die gefällt mir, wie sie ist und ich will auf keinen Fall die 30 Minuten absichtlich erhöhen; auch mehrmaliges Durchqueren verliert sofort seinen Reiz, wenn man darüber nachdenkt. Wahrscheinlich muss ich mich an der besseren psychischen Vorbereitung für künftige Zeiten festhaltten, die dann die physische Komponente entfallen lassen.... Schließlich mag ich mein Sofa sehr gerne.

5.5.13 22:50


Back again

Ich bin gerade so am durchsuchen der alten Einträge und muss - das kommt jetzt völlig überraschend - feststellen, dass sich so vieles wiederholt.

Auch jetzt hat wieder der Frühling angefangen und ich kämpfe mit mir, alte Sommergewohnheiten wieder aufzunehmen. Die letzten Jahre  war ich ja während der wärmeren Tage (also nicht im Winter) immer mal joggen. Das Schema der sicherlich nicht weltrekordverdächtigen sportlichen Anstrengung war immer gleich: zunächst stundenlanges Überlegen, wann es denn losgehen soll (auf diese Weise kann dann auch ein no-go wie Regen kommen), irgendwann einmal widerwilligstes Loslaufen, während der ganzen unfassbar langen 30 Minuten des Sports ständige Überlegungen, ob ich wirklich noch weiterlaufen soll oder doch besser einfach stehenbleiben sollte und danach das belohnende Gefühl etwas für den Körper gemacht zu haben. Das ist das einzige, was mich ansatzweise dazu bringt, es wiederaufzunehmen. Das und natürlich das im Kopf durchaus vorhandene Wissen, dass Sport und Bewegung gut sind.

Es würde mir sicherlich entgegenkommen, wenn allein durch das psychische Erlebnis der Vorstellung dieser positive Effekt auftreten würde. Ich muss das weiterhin versuchen. Dummerweise kann ich es mir allerdings besser vorstellen, wenn ich es auch schon erlebt habe, was wieder dazu führt, dass die Joggingschuhe mir freudig entgegenstreben. Ich versuche standhaft zu bleiben!

5.5.13 16:21


Wo kommen nur diese Menschenmassen her?

Am Wochenende war ich nachmittags in der Stadt, weil ich etwas besorgen wollte. Ich weiß, man sollte an solchen Tagen möglichst früh aufbrechen, um den Massen zu entgehen. Aber schließlich besteht dann auch die Gefahr, dass einige Geschäfte noch gar nicht offen sind und man unverrichteter Dinge weiterziehen muss.

Gut, diese Gefahr ist nachmittags um 3 dann doch etwas begrenzter. Die Geschäfte waren auf (außer denen, die Samstag Mittag ins Wochenende ziehen) und irgendjemand musste eine Klappe geöffnet haben, aus der Unmengen von Leuten geströmt sind, denn ich kam nahezu nicht vorwärts, nachdem ich denn endlich in der Stadt angelangt war. Dabei waren meine Vorstellungen wirklich bescheiden ohne große Stadtdurchkreuzüberlegungen, sondern im Kleinstfall (und dieser Kleinstfall wurde es schlussendlich auch) auf wenige nah beieinanderliegende Geschäfte begrenzt. Bewundern muss ich die Geduld der Verkäufer, die angesichts der Horden weiterhin freundlich blieben und auch hilfsbereit die eingeflüsterte Geheimnummer der älteren Dame vor mir in das EC-Gerät eingaben und gleich danach etwas von vergessen erzählten.

Wenn ich diesen Ansturm so sehe, zweifle ich einerseits an der Wirtschaftskrise und andererseits wie ich jemals aufwachsen konnte zu Zeiten, als Geschäfte unter der Woche um 6 und am Samstag mittags schlossen. Wie konnte ein arbeitender Mensch da auch nur annähernd seine Erledigungen ausführen? Das Internet war ja auch noch nicht so ausgeprägt und die unterschiedlichen Einkaufsvarianten deutlich bescheidener. Es muss ein Wunder gewesen sein. Wobei etwas gutes hatte es! Man ertrank nicht um 3 Uhr nachmittags am Samstag in den Einkaufsmassen, sondern höchstens in den Promeniermassen.

5.10.10 20:25


endlich Herbst!

Seit kurzem ist es offiziell! Wir haben Herbst. Gefühlt habe ich diese Jahreszeit schon seit mehreren Wochen. Bei meinen kurzärmligen Oberteilen bin ich dieses Jahr nicht mal annähernd durchgekommen, dafür habe ich mein langärmliges Repertoire schon gut kennengelernt.

Was waren das noch für Zeiten, in denen ich im Herbst neu entdeckt habe, was abseits der leichten Sachen in meinem Kleiderschrank so schlummert. Dieses Jahr habe ich die leichten Sachen nur beim Zwiebellook kennengelernt, was doch für einen deutschen Sommer relativ wenig ist. Ich bin mir nicht sicher, wie ich diesem Aufholbedarf noch gerecht werden kann. Am einfachsten wäre wahrscheinlich meine Heizung zuhause voll aufzudrehen und dann in den Strandklamotten dort  rumzulungern. Aber das kann mich nicht so wirklich hinreißen. Vor meinem inneren Auge sehe ich mich da eher in warmen Kuschelteilen und gemütlich ein warmes Getränk schlürfen.

Das erschreckt mich jetzt tatsächlich etwas. Ich muss nochmal darüber nachdenken, ob ich mich nicht schon wie im Winter fühle.

26.9.10 18:02


Interessante Farbexperimente

Vor einiger Zeit habe ich die Farbmitwaschtücher für mich entdeckt. Es gibt ja die Wegwerfversion und die Mehrfachnutzung, die auch über die Dauer interessante Aspekte zeigt.

Ich habe schon überlegt, ob ich die Schlussversionen nach 30 Wäschen sammeln soll und einander gegenüberstellen soll (meine Blauphase, meine Rotphase, meine farbneutrale Phase... ), aber ich habe mich dann doch dagegen entschieden. Die ähnlichen Designs mit Tintenflecken sind dann doch noch ausdruckstärker.

Immerhin verfärbt sich jetzt meine andere Wäsche nicht mehr, nur weil ich einfach nicht genug von hellen Sachen hatte, um sie getrennt zu waschen. Außerdem gewinnt das Waschmaschineausräumen auch ein Spannungselement, weil ich jedes Mal neugierig bin, wie sich der Lappen verändert hat. Er wird ja nie heller, aber manchmal röter oder bläulicher oder ausdruckstärker. Wenn man allerdings versehentlich einen blauen Socken bei 60 Grad mitwäscht, beschleunigt sich die Farbentwicklung nicht unerheblich.

Ich will jetzt nicht sagen, dass mir das Waschen von alleine von der Hand geht, aber wenigstens halten sich die bösen Überraschungen im Nachhinein über unliebsame neue Farben in Grenzen.

29.8.10 17:50


Zeitgedanken: Krebs

Liest man das Wort so unbefangen, so denke ich zumindest gleichberechtigt auch an das Tier oder das Sternzeichen. Großen Einfluss auf das Leben hat aber wohl doch eher die Krankheit.

Es ist wahr, dass wir alle sterben werden und es auch irgendeine Todesursache geben muss. Auch die Zivilisationskrankheit Krebs befällt viele Menschen, so dass man auch im engeren Verwandtschafts- und Freundeskreis durchaus Berührungsmomente erlebt. Ganzheitliches (anzustrebendes) Denken beinhaltet ja, dass man Tod nicht verdrängt, sondern als Teil des Lebens versteht.

Doch ganz bewusst werden zumindest mir solche Krankheiten, wenn durch die Presse wieder prominente Todesfälle oder Krankheiten an die Öffentlichkeit gebracht werden. Letzte Woche hat sich das wieder gehäuft. Kaum hatte man sich an den Gedanken des einen (eigentlich beherrschbare Krankheit, die Kräfte kostet, aber nicht tötet - so hieß es im Vorfeld ) gewöhnt, kam schon die nächste Todesnachricht.

Man kann sich wohl nicht sicher fühlen, ist der Eindruck, den ich inzwischen gewonnen habe und es kann alles sehr schnell gehen. Allein deshalb sollte man immer versuchen, Leben zu leben und nicht vorbeigleiten zu lassen, wobei Alltag durchaus auch seinen Reiz haben kann.

22.8.10 13:57


Wetterverklärungen

Ich weiß, dass sich Erinnerungen häufig im Laufe der Zeit verklären. Sicherlich trifft das auch in gewissem Maße auf meine Wettererinnerungen zu. Früher meine ich, dass die Sommer schön warm waren, lange das Baden - meine damalige Lieblingsbeschäftigung - möglich war und auch schönen Ausflügen nichts entgegen stand. Sicherlich ist das in gewisser Hinsicht nicht ganz reell, weil ja schöne Ausflüge gerade bei perfektem Badewetter doch sehr anstrengend sein können.

Heute habe ich nicht mehr die Zeit, all diese vielen Ausflüge zu machen und bin dann auch genervt, wenn das Wetter zu extrem ist. Extrem umfasst sicherlich vieles: ganz heiße Tage, die den Aufenthalt auch innerhalb geschlossener Räume sehr anstrengend machen oder auch sehr regnerische Tage. die so kühl sind, dass nicht einmal kurzärmlig möglich ist. Dann verfalle ich den Gedanken an die gute alte Zeit und schwelge etwas in Sentimentalität. Wahrscheinlich kommt ein guter Teil  dieser negativen Gefühle aus dem Grundgedanken heraus, dass ich gar nicht mehr die Zeit hätte, mich voll auf die natürliche Witterung einzulassen, sondern das Wetter sich optimalerweise meinem Zeitkorsett unterwerfen müsste.

Aber wahrscheinlich wäre ich auch nicht in der Lage, wenn ich mir denn das optimale Wetter stricken könnte, etwas zu finden, mit dem auch nur ein maßgeblicher Teil meiner Umgebung annähernd zufrieden sein würde. Ich muss einfach mein Anpassungsverhalten etwas verbessern.

13.8.10 16:22


Wohin mit den Altsachen?

Jeder kennt das sicherlich. Man sieht ein tolles Elektrogerät oder einen sonstigen Einrichtungsgegenstand oder auch nur ein tolles Kleidungsstück.

Wenn man ehrlich ist, hat man allerdings genau solch ein Teil, das auch noch wunderbar funktionstüchtig ist, daheim. Also was tun? Weiternutzen des alten Teils, das nicht ganz dem neuesten Stand der Technik entspricht? Bei Elektrogeräten und Einrichtungsgegenständen sicherlich im ersten Schritt eine vernünftige Option. Bei Kleidung kann man sich sagen, dass im Schrank auch eine friedliche Co-Existenz möglich ist.

Bei den anderen beiden Sachen heißt es allerdings meist: entweder - oder! Ich denke, eine gewisse Konstanz bei derartigen Dingen ist nicht unvernünftig, denn jeden Style mitzumachen führt nicht notwendigerweise zu Befriedigung. Und neben finanziellen Folgen bleibt auch die Entscheidung, was man mit  dem alten Teil tun soll? Schade finde ich immer die endgültige Entsorgung; da bin ich zu nostalgisch. Optimal ist daher eine Wiederverwendung in irgendeiner Form durch Bekannte (perfekte Lösung) oder Sonst-Interessierte (soweit es nicht im Abfalleimer landet, auch nicht zu verachten, da mein Platz wieder frei ist und  jemand anders einen Nutzen ziehen kann).

Schweren Herzens habe ich mich so vor kurzem von meinem sehr sorgfältig ausgewählten Wasserkocher verabschiedet, der technisch nicht ganz auf der Höhe war, aber leider partout nicht kaputt werden wollte. Ich hoffe, dass er es jetzt sehr schön hat.

31.7.10 18:37


Technik regiert die Welt!

Früher, in den alten Zeiten, schrieb man noch Briefe, benutzte Wählscheibentelefone, die nur von der deutschen Post sein durften, und wartete geduldig auf Reaktionen. Ich weiß das klingt für voll integrierte heutige Techniker so wie für mich die Geschichten vom Königlich Bayerischen Amtsgericht, bei dem alles ganz gemütlich ablief und am Schluss in der Wirtschaft endete.

Vor kurzem habe ich gehört, dass jeder technische Fortschritt zu seiner Zeit kritisch war und auch die Einführung des gedruckten Buches, ohne das ich mir ein Leben nicht vorstellen könnte, vielen wie ein Weltuntergang erschien. Man muss sich das Leben zu all diesen Zeiten auch einmal vorstellen. Reisen waren mühsam und konnten (wollte man nicht alles über Stock und Stein zu Fuß unternehmen) nur mittels Tiernutzung etwas angenehmer gestaltet werden. Im Alltag konnte nicht jeder lesen oder schreiben und Kontakte zu weggezogenen Verwandten waren nicht einfach zu halten.

Heute hingegen stehen mir Flugzeug, Zug und Auto als Transportmittel zu meinen Lieben zur Verfügung. Sollte es ausnahmsweise einmal nicht möglich sein, sich direkt zu sehen, bleibt der permanente Handy oder Onlinekontakt, bei dem sogar bewegte Bilder ausgetauscht werden können. Der Gedanke, nicht erreichbar zu sein, verursacht beim eingefleischten Facebooknutzer wahrscheinlich einen ärztliche Behandlung nötig machenden Panikanfall.

Heute war ich in einer Besprechung, in der mein Gegenüber sein Handy sogar mit auf die 3 Meter zur Tür nahm (wo er um weitere Getränke bat), um es dann nach 5 Sekunden wieder zurück auf den Tisch zu legen. Entsprechend abgegriffen sah das Handy auch aus. Mein Handy (ja ich besitze auch sowas) fristet hingegen ein eingesperrtes Leben in meiner (gefüllten) Tasche, bei dem es sich in der Regel mit den anderen Tascheninsassen vergnügt und nicht mal zuverlässig beim Klingeln von mir wahrgenommen wird. Wer weiß, wenn dieser Text in einigen Jahrzehnten von einem dann modernen Menschen gelesen wird, denkt er, dass ich von der Steinzeit erzähle.

Fortsetzung folgt!

22.7.10 20:22


Ich kann mich nicht entscheiden, welche Dosendeckel besser sind!

Ich meine mich vage zu erinnern, dass Dosen in der Energiebilanz einen schlechten Wert haben und grundsätzlich zu vermeiden wären. Das kann aber durchaus sein, dass ich hier nicht den aktuellsten Stand habe und die Dosen perfekt wiederverwendbar sind.

Tatsache ist, dass man Dosen heute seltener im Geschäft sieht als früher, aber leider komme ich bei manchen Sachen einfach nicht daran vorbei. Die normalen Dosen haben ja heutzutage alle den Aufzieher, den wir früher nur von Getränkedosen kannten. Grundsätzlich ganz nett, weil man keinen Öffner braucht. Allerdings habe ich da auch schon schlechte Erfahrungen gemacht. Gerne bricht mir das Aufziehding weg, so dass ich doch nach dem Öffner suchen muss, obgleich ich unter Umständen extra die teurere Variante gekauft habe. Bei Tierfutterdosen kann man aber meist eh nicht wählen und muss immer die Variante mit Aufzieher wählen.

Aber ich bin auch nicht wirklich sicher, ob die aufwendiger produzierte Variante wirklich die bessere ist, weil ich mich immer furchtbar beim Reinigen danach schneide, wenn ich es nicht schaffe, mit meiner Hand nicht in die Nähe der Kanten zu kommen. Die Müllsortierung führt ja in der Regel dazu, dass die Dinger nochmals etwas sauber gemacht werden müssen (was in der Regel doch intensivere  Reinigung erfordert), um dann in irgendeinen passenden Container (hoffentlich in häuslicher Nähe) entsorgt zu werden. Und diese Kanten schneiden leicht (ich habe das heute wieder selbstlos für euch getestet).

Die neuen Dosenöffner, von denen ich auch einen mein eigen nenne, machen runde (nicht schneidende) Kanten, wenn man damit Dosen öffnet. Und diese Kanten schneiden nicht beim Reinigen. Man kommt zwar etwas mühsamer an das Produkt dahinter, doch dann kann man ohne Schneidegefahr damit hantieren.

Trotzdem muss ich gestehen, dass ich doch erst immer die Aufziehvariante nutze, wenn ich eine Dose öffne in der Hoffnung nichtsdestotrotz unversehrt den Gesamtbearbeitungsprozess in meiner Küche zu überstehen. DHSZ
18.7.10 17:33


Immer dieser Ärger mit den Taschen

Ich habe mehr als eine Tasche. Auch etwas mehr als zwei. Aber ich bremse meinen Kaufdrang (der bei Taschen etwas forciert ist) doch so weit, dass ich theoretisch die Möglichkeit hätte, all meine Taschen zu nutzen.

Das Problem ist allerdings die Vorortverfügbarkeit und der adäquate Tascheninhalt. Ich kenne Leute, die regelmäßig ihre Haupttaschen wechseln und dennoch in der Lage sind, alle wichtigen Sachen auch immer bei sich zu tragen.

Nun bin ich der Auffassung, dass es sehr viele wichtige Sachen gibt, die man ständig bei sich trägt und tatsächlich werde ich meine (nicht häufig gewechselte Normal-)Tasche bald wieder durchforsten müssen, um sie etwas leichter zu machen und vielleicht 50 % der nicht immer notwendigen Sachen wieder herauszunehmen. Ich scheitere aber schon fast dabei, immer wieder alle wichtigen Sachen in manchmal verwendete (Klein-)Taschen auszulagern. Haben die Leute alles mehrfach (bei Karten und Ausweispapieren sicherlich ein komplexerer Prozess)? Wird jeden Abend die ganze Tasche ausgeleert  in unterschiedliche Kategorienboxen und dann alles entweder sortiert oder einfach reingekippt in die zum aktuellen Styling passende Tasche? Es ist mir ein Rätsel.

Ich scheitere schon nahezu an der Ausstattung der Kleintasche (nur ganz notwendige Dinge) bzw. häufig an der Vorortverfügbarkeit von Taschen. Zwar habe ich bereits unterschiedliche Depots, aber auch die wandern mal bei Nutzung und sind dann wieder unbesetzt. So musste ich heute tatsächlich den Einkaufskorb für meine Badesachen verwenden, weil meine sonst genutzte Auto-Einkaufstasche mysteriöserweise nicht von selbst in mein Auto zurückgewandert war.

Ich vertrete auch durchaus die Ansicht, dass Taschen ein Eigenleben haben und nicht immer an mein Bestes, sondern vor allem an ihr Bestes denken. Aber ich werde weiterhin versuchen, diese Mysterien zu ergründen!

 

11.7.10 13:52


Das Sommerdrama mit den Füßen

Ja, ich muss es gestehen. In meinem Eigentum befinden sich etwas mehr als 5 Paar Schuhe, die der "durchschnittliche" Mann angeblich sein eigen nennt.

Für Frauen ist das ja auch schwerer, weil man unterschiedliche Formen, Absatzhöhen und Gestaltungsvarianten berücksichtigen muss und evtl. auch einfach mal total gut aussehende Exemplare erwirbt, die im Alltag unter Umständen nicht wirklich tragbar sind.

Im Winter berücksichtige ich bei Schuhen auch immer etwas die (Nicht-)Rutschtauglichkeit, so dass meine Schuhe eher im nicht ganz abgehobenen Bereich liegen und damit völlig überraschenderweise weniger Problemstellen an meinen Füßen verursachen.

Im Sommer hingegen dürfen alle offenen Schuhe in direktem Fußkontakt in die Welt hinaus und plötzlich wird mir bewusst, an wievielen Stellen doch ein Schuh drücken kann. Ich versuche ja eh schon taktisch vorzugehen und jeden Tag einem anderen Paar den Vorzug zu geben. Aber damit geben sich meine Füße nicht zufrieden. Sie proben doch tatsächlich den Aufstand und wollen (sicherlich auch neben wechselndem Angebot) am liebsten  tja was? Sie zicken bei flachen Schuhen, bei Riemchen, bei bestimmtem Belag an der Sohle, bei Absätzen unterschiedlichster Variationen (sagte ich schon, dass mein Schuhangebot nicht im ganz niedrigen Bereich liegt?), und wollen  etwas ähnliches wie die eierlegende Wollmilchsau - ein im Leben der Frau nicht existierendes stets bequemes und attraktives Etwas. Die 2. Bedingung stellt mein Kopf, ich glaube, die Füße würden im Zweifel darauf verzichten.

Wie sicherlich jeder versteht, kann ich diesen Erpressungsversuchen nicht nachgeben und muss mich weiterhin dem Wettstreit mit den Füßen stellen. Mal schaun, was sie bis zum Ende der offenen Schuhsaison aus mir gemacht haben werden.

Ich hoffe auf euren (zumindest psychischen) Beistand.

7.7.10 20:26


Ich bin süchtig!

Sicherlich kennt jeder ein bestimmtes Suchtverhalten an sich, mag es auch an so einfachen Dingen wie Kartoffelchips, Schokolade oder sogar gewissen Fernsehserien auszumachen sein.

Meine Sucht ist auch in diese Kategorien einzuordnen. Ich will es gleich ganz offen gestehen. Ich mag nicht mehr Autofahren ohne ein Hörspiel oder Hörbuch zu hören. Es ist erstaunlich, wie intensiv man einer Geschichte trotz Straßenverkehr folgen kann. Man sollte allerdings den Weg kennen, den man fahren möchte, denn zumindest bei mir vertragen sich Wegsuche und gespanntes Lauschen von einer fesselnden Geschichte nicht so wirklich miteinander.

Bei Hörbüchern finde ich es faszinierend, wie ausdrucksstark Schauspieler oder hier -sprecher sein können, um unterschiedliche Personen oder Nuancen an den Hörer weiterzugeben. Da werden Stimmen ganz tief, hoch, Dialekte werden eingesetzt oder unterschiedliche Betonungen und Sprechrhythmen. Manchmal könnte ich mich völlig in solch einer Geschichte verlieren, wobei das natürlich durch die nichtsdestotrotz vorhandene Konzentration auf den normalen Straßenverkehr etwas im Rahmen gehalten wird.

Bei Hörbüchern muss ich auch nicht permanent umschalten wie z.B. bei Radiosendern, wo grundsätzlich immer eine wenig geliebte Einlage der nachfolgt, die mich dazu bewogen hat, diesem Programm meine Aufmerksamkeit zu schenken.

3.7.10 14:11


Heiraten im Fernsehen

Angesichts des miesen Wetters habe ich mich auch beim Durchzappen durch das Fernsehprogramm ertappt. Und ja, zu meinem Schrecken,, ich bin hängengeblieben.

Man konnte schöne Kleider, ab und zu schöne Menschen, schöne Tiere und schöne Boote sehen. Es ist ein gewisser Voyeurismus, der mich dann auch ereilt und man schaut sich eine kitschige Feierlichkeit mit unfassbar vielen Gästen vor Ort oder medial an.

Das Paar wird jetzt ein ganz normales Leben meist fern von meiner Wahrnehmung führen und sich weiterhin in den Fernsehhochzeitskreisen bewegen und mir dort bei gelegentlichem Zappen wieder auffallen. Natürlich werde ich auch zwischendurch in Kitschzeitschriften beim Arzt oder Friseur neben Hollywoodstarlets Bilder des glücklichen Paars weitersehen und mir dann auch überlegen, aus welchem Grund mich das manchmal zum Lesen animiert oder heute zum Schauen gebracht hat.

19.6.10 16:59


Ich bin nie zufrieden

Ich will das jetzt nicht als generelle Eigenschaft meines Charakters bezeichnen, aber erstaunlicherweise habe ich manchmal schon sehr dezidierte Vorstellungen.

Soweit es Sachen sind, die ich beeinflussen kann, weiß ich ja, dass es nur an mir liegt und niemand sonst mir im Weg steht. Wenn ich also wirklich etwas will, kann ich es dann auch irgendwann und irgendwie in irgendeiner Form erreichen.

Manchmal gibt es aber auch von mir unbeeinflussbare Sachen, die ich nicht so will. Wir wollen hier nicht von Regierungswahlen sprechen, bei denen ich zwar mitwählen kann, aber verständlicherweise nicht alleine die Entscheidung treffen kann.

Heute bin ich nicht zufrieden mit dem Wetter, obwohl es zugegebenermaßen für das Wetter auch nicht einfach ist, meinen Wünschen zu entsprechen, weil ich nicht weiß, was ich will.

Vielleicht fange ich besser damit an, was ich nicht will. Ich will kein Maiwetter, das mich zwingt, die Heizung anzumachen und dann auch nicht  plötzlich ein 30 Grad Wetter. Andererseits mag ich auch nicht gleich danach wieder dieses unfreundliche kalte Wetter, das mich darüber nachgrübeln lässt, ob ich wohl all meine Sommerklamotten diesen Sommer ausführen werde.

Ich will dann also wohl ein tagsüber trockenes moderat warmes Wetter, das konstant bleibt (bis ich es habe und etwas anderes will).

16.6.10 21:45


Welche Katzenstreu soll ich nur nehmen?

Kennt ihr das? Man beschäftigt sich intensiv mit einem eigentlich nicht so wirklich bedeutenden Thema, das aber für den Alltag durchaus Bedeutung hat.

Ich suche gerade nach der Lösung des Katzenstreuproblems. Jahrelang hatten wir irgendsoeine alte Katzenstreu, die nicht up to date war, ziemlich geruchsintensiv bei Nutzung war, aber auch nicht viel genutzt wurde. Derzeit gehen aber zwei Katzen regelmäßig in das Katzenklo oder bei Missfallen auch an andere Orte innerhalb der Wohnfläche. So mache ich mich also auf, den Katzenstreumarkt zu sondieren. Hier haben sich wohl im Laufe der Jahre viele Produktneuentwicklungen ergeben und wir sind fleißig dabei, alles durchzuprobieren. Geruchstechnisch hat sich wirklich viel getan. Man kann sich verschiedene raumsprayähnliche Düfte ins Haus holen oder wirklich eine angenehme Neutralität erreichen.

Allerdings darf man wirklich allerorts von dieser Katzenstreu profitieren. Die Hersteller wollen nicht nur die vierbeinigen Exemplare damit erfreuen, sondern auch die Menschen mitbeglücken. Aus diesem Grund haben sie der neuen Streu die Eigenschaft beigefügt, dass sie immer und überall ist, da die Katzen sie mit ihren Pfoten überall hin tragen. Man lernt dann wieder richtig seinen Staubsauger schätzen, der mit seinem ebenfalls weitaus moderneren Staubsaugerbeutel gerne die Kügelchen aufnimmt. Aber vielleicht finde ich ja noch eine Streu,  die trotz moderner Geruchsbindung, im Katzenklo bleibt und nicht unternehmungslustig die Umgebung erkundet.

12.6.10 16:00


Das Internet überwacht mich

Habt ihr euch schon einmal überlegt, wie das Internet euch überwacht?  Ich spreche bzw. schreibe jetzt nicht von Kameras, die aus dem Bildschirm euer Gesicht aufnehmen (obwohl es das auch schon gegeben hat) oder von harmlosen Einträgen, die bei google jeder nachvollziehen kann.

Sicherlich ist man durchsichtiger für die Internet-Kommune, wenn man bei einem sozialen Netzwerk ist. Aber selbst wenn man nur so durch die Gegend surft und ab und zu etwas spezielles sucht, lassen sich diese Spuren zumindest an diesem PC in dem Profil nicht mehr verschleiern. Habt ihr schon bemerkt, dass die Werbung, die so zufällig bei den besuchten Websites auftaucht, zufälligerweise genau den Themen entspricht, die ihr zuvor angeschaut habt? Offensichtlich merken sich die Suchmaschinen bzw. auch angeklickte Homepages die Benutzer und schicken diesen Profilen gezielt Werbung der zuvor bereits angesehenen Sachen zu. Keine Ahnung, wie das technisch funktioniert, aber erst habe ich mich über diese Koinzidenzen gewundert, seitdem ich es weiß, fallen sie mir auf. Verräterische Spuren hinterlässt man damit auch auf fremden Computern, wo man nur kurz mal was nachschauen will, weil in der Folge verstärkt Werbung zu diesen Themen beim eigentlichen Nutzer auftaucht. Ich habe da schon Klagen über nicht gewollte Werbung ob meiner kurzen Nutzung hören müssen.

Also brav sein!

 

6.6.10 12:40


Ich gehe mit der Herde

Gerade ist bei uns Brückentag. Das ist der Freitag nach dem Donnerstagfeiertag vor dem Wochenende. Ich kann da leider nicht immer freinehmen, aber heute habe ich es gemacht. Passenderweise hat sich auch das Wetter heute zum Ende der Ferien versöhnlich gezeigt und die Regenschleusen geschlossen.

Ich habe mich dann entschlossen, die samstäglichen Erledigungen zu entzerren und einen Großteil heute zu erledigen. Völlig überraschenderweise musste ich feststellen, dass ich nicht die einzige war, die so gedacht hatte. Zunächst war ich in der Bank, um endlich die jährliche Nachtragung der Sparbücher vorzunehmen und musste eine lange Schlange vor mir abwarten, die ich mit sehr ungünstigen Folgen noch einmal verlassen hatte, um an die Automaten zu gehen. Wahrscheinlich wollte ich das Bankgeschehen einfach länger beobachten. Aber das ist Murphy`s law. Hätte ich es danach gemacht, wäre es danach ungünstig gewesen. Im Supermarkt war es schon schwer, einen Parkplatz zu finden um überhaupt ins Einkaufsgeschehen eingreifen zu können. Das war wahrscheinlich, damit ich mich vom samstäglichen Alltag nicht so stark umstellen musste. Nett dass sich dafür die anderen bereit erklärt haben mit mir zusammen in der Herde zu gehen.

Na ja, ich werde weiter der Masse folgen und die häufig genannte Nachmittagsbeschäftigung "in den Liegestuhl liegen" aufnehmen.

4.6.10 15:13


Fensterputzen

Gestern habe ich meine Fenster geputzt. Ich hatte das schon länger nicht mehr gemacht und wollte vorher abwarten, bis der lästige Blütenstaub hinweg ist um nicht gleich wieder vor verschmutzten Fenstern zu stehen.

Ich hatte wohl noch nie die perfekte Fensterreinigungstechnik und auch gestern habe ich mich kurz nach dem Fertigputzen über lästige Schlieren und Flecken geärgert. Tatsächlich hatte ich 5 verschiedene Reinigungsobjekte im Gebrauch, insbes. unterschiedlichste Lappen, aber auch ein Abziehobjekt.

Den meisten Aufwand verursacht allerdings gar nicht das Glas an sich, wobei natürlich das Ergebnis hier am sichtbarsten bleibt. Mühsam ist insbesondere die Rahmen und Fensterbretter vom Dreck zu befreien, wobei das dreckige Wasser in Massen entstand. Schlimm ist es natürlich wie bei allem, dass der positive  Effekt  immer nur kurzzeitig ist und das fertig geputzte Objekt gleich wieder anfängt sich zu verdrecken. Aber diesen Effekt kenne ich ja schon von anderen Putzaktionen. Das Ende ist stets der Anfang vom nächsten Ende. Wahrscheinlich ist es nur eine weitere Variante des ewigen Kreislaufs im Leben.

Aber wenn es nicht so wäre. würde ich nie lernen, meine Technik im Fensterputz  so richtig zu verfeinern. Vielleicht schaffe ich es ja zumindest kurzfristig den totalen Durchblick durch ein perfekt geputztes Fenster zu schaffen oder aber das derzeitige Level mit geringerem Materialaufwand zu erreichen.

30.5.10 18:42


Ein Brief für mich!

Gestern habe ich einen Brief bekommen. Eine Freundin hatte meine mail beantwortet mit einem handschriftlichen Brief, der sogar Prospektmaterial von ihrem letzten Urlaub zur visuellen Begleitung der Erzählungen enthielt.

Normalerweise finden sich in meiner Post nur ungewünschte Infosendungen oder Rechnungen, ab und zu untermalt von privaten Postkarten. ich gestehe, dass ich selbst auch kaum mehr private Briefe verschicke, weil das Internet einfach viel praktischer ist (leider auch viel kurzlebiger). Man kann Sachen weiterleiten, kopieren, muss sich nicht über seine Handschrift ärgern und kann auf der Stelle kommunizieren ohne zuvor zum Briefkasten zu gehen. Im Berufsleben finde ich diese Erwartungshaltung des Kommunikationspartners manchmal belastend. Offenbar scheint jeder anzunehmen, dass mails auch mit größter Dringlichkeit beantwortet werden müssen, während im Briefzeitalter Postweg und Überlegungszeit noch einen höheren Stellenwert hatten. Man las sich Briefe ausgedruckt oder geschrieben nochmals durch und versandte sicherlich weniger fehlerhafte "Infos", um ein neutrales Wort zu verwenden.

Wer weiß ob in der heutigen Zeit noch berühmte Briefwechsel wie in der Vergangenheit möglich wären. Mit 10 sms, 3 mails und kurzer Kommunikation im genutzten Freundesportal wäre alles ziemlich verfasert und abgenutzt schon gesagt worden, ohne dass sich noch jemand hätte hinsetzen oder gar Gedanken machen müssen. Ich kann mir nur wünschen, dass sich das geschriebene Wort auf einem tatsächlich vorhandenen Objekt (wie z.B. Papier) weiterhin behaupten kann.

28.5.10 18:05


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